Chullo aus Peru und Bolivien

48,00

 

Diese handgestrickten Mützen der Männer, Chullos genannt, sind so fein gestrickt, das selbst ein geübter Stricker einen Monat an so einen Meisterwerk sitzen kann. Die Spanier brachten mit der Kolonialisierung auch ein paar gute Sachen nach Südamerika.  Dazu gehört das Stricken, das von den Männern und Frauen der Quechua und Aymara mit einer unfassbaren Präzession ausgeführt wurde und in vielen Regionen auch noch immer wird. Der Chullo wird in der Regel wie eine Art Schlafmütze auf dem Kopf getragen und die Spitze hängt an einer Seite herunter. Es gibt aber auch Gebiete, da wird die Strickmütze unter anderen Hüten getragen. Das sieht auch gut aus.

Leider alle aus Acryl. Dafür handgemacht. IV Quartal 20 Jh. So ca aus den 70er/80er Jahren.

Die gezeigten Mützen sind Stellvertreter. Schreiben sie uns an, wir schicken ihnen gerne Bilder, der gerade vorhandenen Stücke. Die Mützen sind gut als Kindermützen zu tragen. Sie sind aber auch ein prima Wandschmuck.

 

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Beschreibung

Der Ursprung der Mützen liegt zeitlich im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts. Gestrickt werden die Mützen von Männern und von Frauen, getragen bis heute nur von Männern, in einigen Gebieten auch von Kindern. Speziell am Titikakasee (wie zB. auf der Insel Taquile) ist es für die Männer eine Frage des Stolzes, ihre eigene Mütze zu stricken. Man erkennt dann auch an der Farbe und den Muster, woher jemand kommt, ob er verheiratet ist und welches Prestige er hat.

Mehr lesen über die Trachten aus dem lateinamerikanischen Andenraum. 

 

Zusätzliche Information

Gewicht 0.5 kg